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Patienten Behandlung Erkrankungen der Mundschleimhaut

Aphthen

Kleine runde, stark schmerzende Stellen an der Mundschleimhaut, selten am Gaumen oder auf der Zunge sind meist Aphthen. Im Spiegel erkennt man sie als runde weißliche bis gelbliche Flecken. Sie reagieren sehr stark auf Reize, etwa süß, sauer, heiß und kalt und stören daher erheblich beim Essen. Kein Wunder: In den Aphthen liegen die Nervenenden fast blank, denn hier ist die Schleimhaut stark angegriffen. Manchmal gehen mit dem Aphthenbefall auch Fieber, Mundgeruch und Schluckbeschwerden einher.

Aphthen sind keine seltene Krankheit, zahlreiche Menschen haben gelegentlich damit zu tun – bisweilen mehrmals im Jahr. Meist haben sie nur knapp 5 Millimeter Durchmesser. Diese kleinen Formen verschwinden meist nach ein bis zwei Wochen von selbst ohne Narbenbildung. Es gibt aber seltener auch Formen, die bis zu 3 Zentimeter erreichen. Sie heilen meist binnen 2 bis 8 Wochen, hinterlassen allerdings Narben. Ganz selten treten kleine Aphthen in großer Zahl (bis 100) auf, aber auch sie verschwinden binnen 14 Tagen wieder.

Die Ursache der Aphthenbildung ist unbekannt; es gibt nur zahlreiche Theorien: Von Hormonschwankungen über Nahrungsmittelallergien und Viren reicht das Spektrum. Offenbar gibt es eine starke erbliche Komponente, denn wenn Eltern an Aphthen leiden, bekommen auch fast alle Kinder diese Entzündungen.

Der Zahnarzt behandelt Aphthen meist nur durch Mundspülungen und schmerzlindernden Mitteln – ein zuverlässiges Gegenmittel ist nicht bekannt, zudem verschwinden sie ja von selbst nach einiger Zeit.

 


Weitere Informationen zu "Erkrankungen der Mundschleimhaut":

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