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Patienten Behandlung Zahnärztliche Untersuchung und Diagnosestellung

Vorgeschichte des Patienten (Anamnese)

Kommen Sie zum ersten Mal zu einem Zahnarzt...

...werden Sie sich nicht gleich mit offenem Mund auf dem Behandlungsstuhl wiederfinden. Denn zuerst, schon bei der Anmeldung, wird Ihnen die Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) am Empfang einen Fragebogen zum Ausfüllen in die Hand drücken. Diesen sogenannten Anamnesefragebogen sollten Sie sorgfältig und wahrheitsgemäß ausfüllen, auch wenn Ihnen manche Fragen sehr persönlich vorkommen. Denken Sie daran, dass natürlich auch ein Zahnarzt und sein Team der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen. Aber der Behandler muss wissen, ob Sie etwa an bestimmten Krankheiten leiden oder früher gelitten haben, ob Sie schwanger sind, ob Sie eventuell Medikamente einnehmen, ob Sie auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren oder einen Herzschrittmacher tragen. Denn von diesen Angaben hängt viel ab. Zum Beispiel, ob der Zahnarzt Ihnen bestimmte Arzneimittel oder Betäubungsmittel überhaupt verabreichen darf oder nicht. Und er kann sich anhand der Angaben auf dem Fragebogen auf mögliche Komplikationen gezielt vorbereiten, die zum Beispiel bei Diabetes, Asthma, Herz-Kreislaufleiden oder Blutgerinnungsstörungen eintreten können. Bei manchen Diabetikern zum Beispiel heilen Wunden deutlich schlechter; manchmal geraten Patienten auch leicht in Stress, was negative Folgen für ihren Stoffwechsel haben kann.

Wo tut es denn weh?

Der nächste Schritt ist ein Gespräch mit dem Zahnarzt, bei dem Sie den Grund Ihres Erscheinens schildern. Kommen Sie zur Kontrolle? Wollen Sie das Aussehen ihrer Zähne verändern lassen? Haben Sie etwa Schmerzen? Je nach Ihren Antworten wird der Zahnarzt dann reagieren. Er wird sie bei Schmerzen zum Beispiel fragen, wo und wie lange Sie schon darunter leiden.

Auch dürfte er wissen wollen, wann Sie zuletzt in Behandlung waren, ob früher schon zahnärztliche Eingriffe erfolgten und ob Sie etwa Zahnersatz tragen.

Das Wichtigste ist dann natürlich der Blick in den Mund, um Gebiss und Mundhöhle genau zu kontrollieren.

 

Weitere Informationen zu "Zahnärztliche Untersuchung und Diagnosestellung":

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