Moderne Minikameras sind heute so klein, dass sie bequem in die Mundhöhle geschoben werden können. Als Intraoralkameras (lateinisch intra=innen, oral=zum Mund gehörend) liefern sie dann faszinierend deutliche, auch stark vergrößerte Bilder oder Filme von Zähnen, Zahnfleisch und anderen Einzelheiten aus jedem Winkel der Mundhöhle. Die Bilder werden auf einem Computermonitor dargestellt und können abgespeichert werden, um etwa den Zustand vor und nach einer Behandlung zu vergleichen oder um Veränderungen zu dokumentieren. Der Zahnarzt kann dem Patienten auch dessen Gebisszustand vor Augen führen, um mit ihm Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Zudem mag in manchen Fällen der Anblick der eigenen Zähne eine gute Motivation für bessere Zahnpflege sein.