Nachrichten
TK-Chef Klusen: "Unser Gesundheitssystem ist ein Jobmotor"
Eine grundsätzlich andere Sichtweise auf unser Gesundheitssystem fordert der Chef der Techniker-Krankenkasse (TK) Norbert Klusen in einem Interview mit dem "Weser-Kurier" vom 17.7.2009. Das System sei immer nur als Kostentreiber gesehen worden, aber nie die darin schlummernden globalen Chancen. "Es ist zum Vorbild in der Welt geworden. Die Amerikaner wollen heute von uns wissen, wie wir es schaffen, dass alle Menschen eine qualitativ hochwertige Versorgung haben. Wir haben nicht nur gute Leistungen zu exportieren, sondern das System selbst wäre ein Exportschlager."
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Neue Studie belegt: Import von Zahnersatz nimmt zu
Zahnärzte und Patienten nutzen mit wachsender Tendenz importierten Zahnersatz. Nach wie vor fahren aber nur wenige Versicherte für eine Zahnersatzversorgung selbst ins Ausland. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt haben.
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GKV: Finanzen besser als vermutet
Die Finanzlage der Gesetzlichen Krankenkassen ist nach jüngsten Aussagen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) besser als noch vor kurzem vermutet. Noch im März hatte das BMG für das Jahr 2008 einen Überschuss von nur 730 Millionen Euro geschätzt. Jetzt stellte sich heraus, dass die Reserve zum Jahreswechsel 2008 auf 2009 immerhin 4,9 Milliarden Euro betrug, die Kassen also gut gepolstert in den Gesundheitsfonds gingen.
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Internet-Bewertungsportal: Wirbel um den "AOK-Arzt-Navigator"
Der geplante "AOK-Arzt-Navigator" sorgt für Wirbel: Rund 24 Millionen AOK-Versicherte sollen damit Leistung und Service der niedergelassenen Ärzte im Internet benoten können. Gemeinsam mit dem Göttinger "Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen" (AQUA) hat die AOK zudem "QISA" vorgestellt, das "bundesweit erste umfassende System von Qualitätsindikatoren für Arztpraxen".
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Krankenkassen: Kräftiger Überschuss
Mehrfach hatte in den letzten Tagen der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen gefordert, die für die Deckungslücke des Gesundheitsfonds vorgesehenen Darlehen in Zuschüsse umzuwandeln. Begründet wurde diese Forderungen mit den finanziellen Schwierigkeiten der Kassen, die sogar bald Zusatzbeiträge bei ihren Versicherten eintreiben müssten.
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Narkosen bei Kindern: Ab Juli wieder planbar
Narkoseleistungen bei Zahnbehandlungen von Kindern und Menschen mit Behinderung sind ab dem 1. Juli wieder zu vernünftigen Konditionen planbar. Denn ab diesem Termin werden die dem Regelleistungsvolumen unterliegenden Narkoseleistungen vorerst wieder aus dem Budget herausgenommen, das seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt.
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Gesundheitsfonds: Stabilisator in Krisenzeiten
Die Gesundheitswirtschaft sei in Zeiten der Krise ein ?konjunkturpolitischer Stabilisator?, lobte der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Bert Rürup bei der Eröffnung des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit am 27. Mai in Berlin. In den vergangenen Jahren habe sich das Gesundheitssystem als Wachstums- und Beschäftigungsmotor erwiesen. Zwischen 1996 und 2007 sei dort das Wachstum doppelt so stark ausgefallen wie in der Gesamtwirtschaft, zitiert das "Deutsche Ärzteblatt" vom 5. Juni den früheren Wirtschaftsweisen.
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Praxisgebühr: Fedderwitz fordert Abschaffung
Zahnarztbesuche werden für die Patienten immer teurer. Im Jahr 2008, so äußerte der KZBV-Vorsitzende Jürgen Fedderwitz am 1. Juni gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, hätten die Versicherten bei den 54.780 Vertragszahnärzten in Deutschland laut einer neuen Hochrechnung 406 Millionen Euro an Praxisgebühren entrichtet. 2007 seien es noch 401,5 Millionen Euro gewesen, und im Jahr davor nur etwa 395 Millionen. Das entspricht einer Zunahme von knapp 1,4 Prozent pro Jahr.
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Koalition einig: Krankenkassenbeiträge zukünftig voll absetzbar
Die Krankenkassenbeiträge werden im kommenden Jahr vermutlich steigen, aber wenigstens kann man einen Teil des Geldes vom Fiskus zurückholen. Denn ab 2010 werden privat- und gesetzlich Versicherte voraussichtlich ihre Beiträge für die Krankenversicherung von der Steuer absetzen können. Damit werden die Bürger jährlich um etwa 9,5 Milliarden Euro entlastet.
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