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Die Zahnärzte in Baden-Württemberg informieren: Frühjahrsputz für die Zähne

Der Winter ist vorbei und viele Menschen nutzen die ersten warmen Tage, um mal wieder gründlich sauber zu machen. Das Haus, die Wohnung, der Wagen oder der Garten werden auf Vordermann gebracht - warum nicht auch die Zähne? Denn gesunde und schöne Zähne zu haben ist wirklich nicht schwer. Regelmäßige Mundhygiene und die halbjährliche Kontrolle beim Zahnarzt schaffen die wichtigsten Grundlagen für eine intakte Zahn- und Mundgesundheit. Morgens und abends wenige Minuten in die Zahnpflege zu investieren lohnt sich. Besteht die Möglichkeit, zusätzlich nach dem Mittagessen die Zähne zu putzen, dann sollte man diese unbedingt auch nutzen. Gründliches Putzen bedeutet nach den Empfehlungen von Zahnärzten: mit Bürste und Zahnpasta mindestens drei Minuten systematisch alle Zähne reinigen. Das klingt zwar ziemlich kurz, wird jedoch häufig nicht eingehalten. Um das richtige Timing beim Zähneputzen zu finden, ist es ratsam, eine "Zahnputzuhr“ zu nutzen. Ob in der altbekannten Version als Sanduhr, als Timer oder wie neuerdings in der elektrischen Zahnbürste integriert, erleichtern diese Hilfsmittel die Entscheidung, wie lange Zähneputzen dauern sollte, um tatsächlich gründlich zu sein.

Auch mit der Auswahl der richtigen Zahnbürste tun sich einige Menschen schwer. Soll es eine elektrische Zahnbürste sein, oder ist die altbewährte Handzahnbürste die bessere Wahl? Auch die Frage, welcher Bürstenhärtegrad ist der Richtige und wählt man besser eine Kurz- oder Langkopfbürste. Weiche bis mittelharte Bürsten schonen das Zahnfleisch und vermindern die Verletzungsgefahr bei zu starkem Aufdrücken. Kurzkopfzahnbürsten mit einem 25 bis 30 mm langen Bürstenfeld haben einen kleineren Kopf, was sie handlicher und besser für schwer zugängliche Stellen im Mund macht.

Zähne richtig putzen. Wer mit der richtigen Technik Zähne putzt, für den spielt es eigentlich keine Rolle, ob er eine elektrische, oder eine Handzahnbürste wählt. Im Endeffekt unterscheiden sich beide in ihrer Reinigungsleistung kaum. Ein Vorteil einer elektrischen Zahnbürste der neueren Generation besteht jedoch darin, dass damit in der Regel eine optimale Putztechnik, die richtige Putzzeit und ein günstiger Anpressdruck gewährleistet werden kann. Natürlich kostet eine gute elektrische Zahnbüste Geld, doch dies ist gut angelegt. Ebenso wie der Austausch des Bürstenkopfes der elektrischen Zahnbürste oder die Ersatzanschaffung des Handmodells. Egal was man benutzt, alle zwei, spätestens alle drei Monate empfehlen Experten den Austausch neu gegen alt. Sofort tauschen sollte man nach einer schweren Infektion der oberen oder unteren Atemwege oder einer Entzündung im Mundbereich. Denn sonst besteht die Gefahr einer erneuten Infektion. Nach der Benutzung sollte man die Zahnbürste gründlich unter heißem Wasser ausspülen und dann so hinzustellen, dass sie wieder trocknen kann. Denn dann haben Keime wenig Chancen.

Bei der Frage nach der richtigen Zahncreme kann man sich am individuellen Geschmack orientieren. Ein wesentlicher Punkt ist aber der Fluorid-Gehalt der Zahnpasta. Stimmt dieser, wird der Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säureattacken. Bei allen Fragen rund um Zähneputzen und Mundhygiene ist der Zahnarzt der richtige Ansprechpartner, den man bei den halbjährlichen Kontrollterminen ja ohnehin trifft.

Informationszentrum Zahngesundheit
Tel: 0711/222 966-0, Fax 0711/222 966-20
E-Mail: PresseIZZ@t-online.de

 

 



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