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Patienten Zahnpflege Fluorid

Fluoride - gelobt sei, was hart macht

Der Kariesrückgang bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahrzehnten hat neben verbesserter Zahnpflege vor allem eine Ursache: Fluorid. Denn Fluoride – also bestimmte chemische Verbindungen des Elements Fluor – härten den Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähiger gegen den Angriff von Säuren. Sie unterstützen sogar die Neubildung von Zahnschmelz, die "Remineralisierung", und hemmen die Tätigkeit der Karies erzeugenden Bakterien. Fluorid ist ein natürlicher Stoff, der etwa in Mineralwässern, schwarzem Tee, Fisch und Krustentieren vorkommt.

Leider reicht die über die Nahrung aufgenommene Fluoridmenge meist nicht aus. Deshalb sollte man seinen Zähnen zusätzliche Fluoride in den richtigen Mengen zuführen. Der Zahnarzt gibt dazu wertvolle Ratschläge. Allerdings kommt es – wie bei allen Stoffen – hier auf die richtige Dosierung (sog. Tagesbilanz) an. Besonders bei Kindern unter sechs Jahren muss genau darauf geachtet werden. Auch Tee und Mineralwasser enthalten Fluoride und müssen in die Tagesbilanz mit eingerechnet werden. Zu viel Fluor kann die Zähne fleckig machen.


Weitere Informationen zu "Fluorid":

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