
ZMF: Ein Beruf mit vielfältigen Aufgaben
Wie stellen Sie sich Ihren künftigen Beruf vor? Spannend und krisensicher? Klar, die Bezahlung soll stimmen. Es soll ein Beruf sein, der Leistung fordert, aber auch Spaß macht. Ein Beruf, der diesen Anforderungen entspricht, ist der der Zahnmedizinischen Fachangestellten. Die besten Voraussetzungen bietet ein guter Haupt- oder Realschulabschluss.
Das Gespräch mit den Patienten, das Assistieren am Behandlungsstuhl und die vielfältigen organisatorischen Aufgaben garantieren einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsalltag in einem krisensicheren Beruf. Während der in der Regel dreijährigen Ausbildungszeit lernen die angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten das breite Spektrum an Tätigkeiten in einer Zahnarztpraxis kennen. Neben dem fachlichen Können ist der richtige Umgang mit den Patienten besonders wichtig. Ein freundliches Lächeln schafft Vertrauen, ein paar nette Worte können vor der Behandlung Ängste nehmen – bei den kleinen Patienten ebenso wie bei den großen. Psychologisches Geschick und Einfühlungsvermögen runden das Anforderungsprofil an eine Zahnmedizinische Fachangestellte ab.
Wie läuft die Ausbildung ab? Sie erfolgt im dualen System, das heißt sowohl in der Berufsschule als auch in der Zahnarztpraxis. Die erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten werden in der Praxis vertieft. Zu den Ausbildungsinhalten gehört nicht nur das fachliche Wissen über die Entstehung von Krankheiten oder der Umgang mit dem medizinisch-technischen Instrumentarium, sondern auch die Kenntnisse einer richtigen Praxishygiene. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem auch die Grundlagen der menschlichen Kommunikation (Psychologie), der Wirtschaftslehre und der Praxisverwaltung mit Unterstützung aus der Computerwelt.
Kurz: Schule und Praxis sind durch einen interessanten und abwechslungsreichen Lehrplan darauf abgestimmt, Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten patienten- sowie teamorientiert zu entwickeln, damit Sie fit für den Beruf werden. Aber nicht nur die Ausbildung kann sich sehen lassen, auch die Vergütung während der drei Ausbildungsjahre stimmt. Im ersten Jahr erhalten Sie 540 Euro. Während die Vergütung im zweiten Lehrjahr 580 Euro beträgt, verdienen Sie im dritten bereits 620 Euro im Monat. Nach der Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten liegt das Gehalt mit an der Spitze der Berufe im Gesundheitsbereich.
Nach bestandener Abschlussprüfung kann sich die Zahnmedizinische Fachangestellte weiter qualifizieren: Es bieten sich zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten wie etwa die Fortbildung zur Prophylaxehelferin, zur Zahnmedizinischen Fach-Assistentin (ZMF), zur Zahnmedizinischen Verwaltungs-Assistentin oder zur Dentalhygienikerin (DH).
Haben Sie noch Fragen? Dann können Ihnen auch die Bezirkszahnärztekammern, das Arbeitsamt oder Ihr Zahnarzt weiterhelfen.
Bezirkszahnärztekammer Freiburg
Merzhauser Str. 114 - 116 , 79100 Freiburg
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Telefon: (0761) 4506-0
Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe
Joseph-Meyer-Str. 8 - 10, 68167 Mannheim
Mail:
info@bzk-karlsruhe.de
Telefon: (0621) 380000-0
Bezirkszahnärztekammer Stuttgart
Albstadtweg 9, 70567 Stuttgart
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info@bzk-stuttgart.de
Telefon: (0711) 7877-0
Bezirkszahnärztekammer Tübingen
Bismarckstr. 96, 72072 Tübingen
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info@bzk-tuebingen.de
Telefon: (07071) 911-0
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