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Neuer Fachhochschul-Studiengang: Mittelbau zwischen Ärzten und Pflegepersonal

Während Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler den prognostizierten Ärztemangel auf dem Land zum öffentlich diskutierten Thema macht und mehr Flexibilität fordert, wird in Baden-Württemberg längst gehandelt: Ein neuartiger Fachhochschul-Studiengang, den die Hochschule Furtwangen University (HFU) jetzt in Villingen-Schwenningen startet, soll mit dazu beitragen, die angespannte personelle Situation im Medizinbereich zu entspannen, wie die „Kraichgau Stimme“ am 13. April berichtete. Die Absolventen des Faches „Molekulare und technische Medizin“ könnten das ärztliche Personal sehr effizient entlasten, indem sie bislang bei Ärzten angesiedelte Aufgaben etwa in den Bereichen Qualitätsmanagement, Dokumentation und Vordiagnose übernähmen, erläuterte Medizinerin und Dozentin Barbara Fink mit Blick auf den Mangel an Medizinern vor allem in ländlichen Regionen.

Die künftigen Absolventen, die den Grad eines Bachelors of Science erwerben, sind zwar keine Ärzte, sollen aber weitaus mehr können und dürfen als Pfleger und Krankenschwestern. Sieben Semester sollen die Studenten fit machen für den Beruf und ihnen gute Perspektiven in Krankenhäusern eröffnen. Wie Manfred Kühne, Dekan der zuständigen Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, erklärte, ist die Ausbildung darauf ausgelegt, „qualifizierte Akademiker hervorzubringen, die künftig einen Mittelbau zwischen Ärzten und Pflegepersonal bilden“. Durch die Erleichterungen im administrativen Bereich sowie bei vergleichsweise leichten ärztlichen Aufgaben werde der Arztberuf wieder attraktiver.


(Quelle: KZV BW)

 

 



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