Blick in die Presse
Vor der Wahl: Zum Gesundheitswesen sind von Merkel nur Allgemeinplätze zu hören
"Mehr Transparenz und Wettbewerb und weniger Bürokratie im Gesundheitswesen" - das möchte die CDU nach den Worten von Bundeskanzlerin Merkel am Ende der nächsten Legislaturperiode erreicht haben, wie sie in einem Interview in der "Ärztepost", herausgegeben vom Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen, Anfang September ausführte. Konkrete Fragen wurden in dem ausführlichen Gespräch größtenteils unverbindlich oder überhaupt nicht beantwortet, etwa die Frage, ob die Union am Gesundheitsfonds festhält, während sich die FDP offen für dessen Abwicklung ausspricht.
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Einkommensentwicklung: Reinertrag steigt - Kassenanteil sinkt
Nachdem das Statistische Bundesamt kürzlich die neuesten Zahlen zur Einkommenssituation der Bundesbürger veröffentlicht hat, die die Ärzte auf den ersten Blick als Gewinner ausweisen, wird jetzt Kritik gegenüber den Ärzten laut. Wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gegenüber dem "Spiegel" äußerte (Ausgabe vom 17. August), haben die Mediziner mit ihren Streiks im Frühjahr die Öffentlichkeit "auf jeden Fal"? getäuscht.
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Fusion: Jetzt nur noch 186 selbstständige Krankenkassen
Innerhalb von 13 Jahren ist die Zahl der selbstständigen Krankenkassen von 1.200 auf 186 geschrumpft ? und ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Dabei steht auch das scheinbar eherne AOK-System vor einer Neuordnung, wie die "Ärztezeitung" am 13. August berichtete: Die AOKen Berlin und Brandenburg werden 2010 fusionieren und dann mit über 1,3 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse der Region bilden.
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Wahlprogramme: Parteien ignorieren Löcher im Sozialen Netz
Die Wirtschaftkrise wird, so ist zu befürchten, tiefe Löcher in unser Sozialversicherungsnetz reißen, zu dem neben Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherung auch die GKV gehört. In den Wahlprogrammen der großen Parteien wird diesem Problem, das eine immense Tragweite hat, allerdings so gut wie gar nicht Rechnung getragen.
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Ärzteklima-Index: Schlechte Laune in den Praxen
Die Stimmung bei den Ärzten ist nach wie vor trübe, wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ermittelte. Bei dieser jüngsten Umfrage hat die GfK im zweiten Halbjahr 2008 online 467 Allgemeinmediziner und Internisten in Deutschland befragt, wie sie in einer Pressemitteilung vom 11. Mai 2009 schreibt. Der Wert des Ärzteklima-Indexes liege zurzeit auf einer Skala von minus 50 bis plus 50 bei minus 7.
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Schmidt: GKV sollte uns für Experimente à la FDP zu schade sein
Der Entschließungsantrag der FDP "für ein einfaches, transparentes und leistungsgerechtes Gesundheitswesen", in dem die Liberalen u. a. die Abschaffung des Gesundheitsfonds fordern, wurde im Bundestag in einer lebhaften Debatte am 12. Februar 2009 von allen Seiten massiv kritisiert und schließlich an den Gesundheitsausschuss verwiesen.
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CSU fordert Neuorientierung der Union in der Gesundheitspolitik
Die CSU hat eine Neuorientierung der Union in der Gesundheitspolitik gefordert. "Die brauchen wir ganz dringend", sagte Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag". Beim Ringen um eine gemeinsame Lösung und gegen das "neosozialistische" Konzept der SPD habe die Union "leider an Strahlkraft verloren", sagte der CSU-Politiker.
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