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Zahnärzte Nachrichten

Elektronische Gesundheitskarte: Keine verpflichtende Online-Anbindung

Jüngste Meldungen, nach denen die Organisationen der Leistungserbringer ihr Einverständnis erklärt haben sollen, die Praxen zu einer Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu verpflichten, werden von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zurückgewiesen. "Wir haben einer verpflichtenden Online-Anbindung der Arzt- bzw. Zahnarztpraxen mitnichten zugestimmt", sagte Dr. Günther E. Buchholz, stv. Vorsitzender des Vorstands der KZBV. Und weiter: "Das habe ich gestern im Gespräch mit dem Bundesgesundheitsminiterium auch noch einmal klar gesagt."

Wie Buchholz betonte, lehne es die KZBV nach wie vor ab, Praxen auf einen Online-Zugang zu verpflichten. "Für uns ist Freiwilligkeit weiterhin ein elementarer Punkt", sagte der stv. Vorstandsvorsitzende. Der Minister habe jedoch keinen Zweifel daran gelassen, dass er einen verpflichtenden Online-Abgleich der Versichertenstammdaten durchsetzen wolle. Buchholz dazu: "Unter dem Eindruck dieser Ankündigung haben wir im Rahmen eines Gesamtpaketes von zahnärztlicher Seite aus gefordert, dass es auf jeden Fall eine Möglichkeit geben muss, den Online-Zugang wenigstens von der Praxisverwaltungssoftware abzutrennen, in der sich die medizinischen Daten der Patienten befinden." Nach diesem Modell würde lediglich das Kartenlesegerät zur Überprüfung der Versichertenstammdaten an das Netz angeschlossen, die sensiblen Patientendaten aber blieben vor einem Online-Zugriff geschützt.

Für Rückfragen:
KZBV, Tel.: 030 – 28 01 79 27


(Quelle: Pressemitteilung der KZBV)

 

 



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